Auf der NØRD haben unsere Mentees geübt, mutig auf Menschen zuzugehen. Am 17. Juni ging es für die Mentees der Region Westmecklenburg/Schwerin einen Schritt weiter. Die Frage war: Und was mache ich jetzt daraus?
Vier Stunden lang drehte sich im Workshop mit Sophia Hammer alles ums Netzwerken, aber nicht im Sinne von möglichst vielen Visitenkarten und Klinkenputzen. Als leidenschaftliche Netzwerkerin hat sie gezeigt, was den Unterschied macht: Netzwerken bedeutet nämlich nicht, überall dabei zu sein. Strategisches Netzwerken heißt, sich zu fragen, welche Kontakte zu den eigenen Zielen passen und wo man vor allem seine Energie gut investiert.

Mit dem Networking Canvas haben die Mentees ihr eigenes Netzwerk unter die Lupe genommen und sich gefragt: Wer ist schon da? Wer fehlt denn? Und wen möchte ich eigentlich erreichen? Dazu gab es praktische Übungen und einen regen Erfahrungsaustausch. Wie schnell aus Impulsen Taten werden, zeigte sich dann im Laufe des Tages: Angesteckt von Sophias Unterstützung und Motivation zückte die eine oder andere Mentee kurzerhand das Telefon und hat einen Kontakt aufgenommen oder nachgefasst. Einfach machen, solange der Schwung da ist. Besser hätte der Workshop nicht wirken können.
Ein Impuls, der auch besonders gut ankam: zyklusorientiertes Arbeiten. Denn nicht jeder Tag ist gleich und nicht jeder Tag eignet sich für alles. Es gibt Tage, an denen wir vor Energie sprühen und jedes Gespräch leichtfällt. Und es gibt Tage, die einfach nicht fürs Netzwerken gemacht sind. Sophias Tipp: „Wenn du deinen Zyklus kennst, kannst du besser planen. Du kannst die energiegeladenen Phasen für Sichtbarkeit und Kontakte nutzen und die ruhigeren für Konzentration und Reflexion.“ Das ist kluger Umgang mit den eigenen Ressourcen.
So schließt sich dann der Kreis: Auf der NØRD der Mut zum ersten Gespräch, im Workshop die Strategie dahinter und dazu gelernt zu haben, im eigenen Rhythmus zu Netzwerken.
