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Zu Besuch bei Amazon in Dummerstorf – Einblicke ins Logistikzentrum RLG1

By 13. März 2026April 7th, 2026No Comments

ein Bericht aus den rCMP Rostock/Mittleres Mecklenburg und Vorpommern, Bildungswerk der Wirtschaft gGmbH

Was passiert hinter den Kulissen eines der größten Logistiknetzwerke der Welt – und was hat das mit Mentoring, Frauen in Führungspositionen und regionalem Netzwerken zu tun? Beim Besuch des Amazon-Logistikzentrums RLG1 in Dummerstorf haben wir genau das herausgefunden.

Herzlicher Empfang, offene Atmosphäre

Am 11. März machte sich eine große Gruppe von Mentees, Mentor*innen und Alumnae aus den regionalen Cross-Mentoring-Projekten auf den Weg nach Dummerstorf. Die Nachfrage hatte alle Erwartungen übertroffen: Ursprünglich für 25 Personen geplant, nahmen am Ende 49 Teilnehmende teil.

Eingeladen hatte Sebastian Mesecke, Site Leader des Standorts und selbst Mentor in der Region Rostock bei Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Schon beim Ankommen war die Stimmung offen und unkompliziert: Brötchen, Kaffee und eine entspannte Atmosphäre, ein idealer Start für Gespräche und Austausch.

Einblicke in einen der größten Logistikstandorte der Region

Maximilian Meyer, Nachfolger von Sebastian Mesecke, übernahm die Einführung: Er gab einen Überblick über Aufgabenbereiche, Innovationsprozesse, die Geschichte der Standortansiedlung und die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren. Anschließend führte Himanshu Rai aus dem lokalen Team die Gruppe durch das Logistikzentrum.

Die Dimensionen des Standorts beeindruckten alle: 52.000 Quadratmeter Fläche – das entspricht etwa sieben Fußballfeldern – und mehr als zwei Millionen Artikel, die hier täglich bewegt werden. Besonders spannend war der direkte Einblick in technische Abläufe, laufende Testprozesse und das Zusammenspiel von Mensch und Technik.

Gleichstellung als gemeinsames Ziel

Ein Aspekt, der besonders gut zum Leitgedanken unseres Mentoringprogramms passt: Amazon verfolgt am Standort das Ziel, langfristig ein ausgewogenes Verhältnis von 50 zu 50 Prozent zwischen Männern und Frauen zu erreichen. Eine Ambition, die zeigt: Die Förderung von Frauen in der Arbeitswelt ist kein Nischenthema, sondern ein strategisches Unternehmensziel.

Nachhaltigkeit als gelebte Praxis

Der Besuch machte auch deutlich, dass Nachhaltigkeit am Standort RLG1 mehr als ein Schlagwort ist:

  • Einsatz erneuerbarer Energien
  • Teilweise Nutzung von Wasserstoff für die Fördertechnik
  • Elektroladesäulen für Pkw und Fahrräder der Mitarbeitenden
  • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr über Wasserstoffbusse

Mehr als ein Unternehmensbesuch: Vernetzung und Begegnung

Neben all den fachlichen Eindrücken war der Nachmittag vor allem eines: ein Raum für echten Austausch. Mentorinnen, Mentoren, Mentees und Alumnae kamen ins Gespräch – über Karrierewege, Unternehmensstrukturen und die Frage, was gute Führung heute ausmacht.

Solche Begegnungen sind der Kern unseres Formats „Zu Besuch bei …“: Unterschiedliche Unternehmen und Arbeitswelten kennenlernen, Einblicke gewinnen, die man sonst nicht bekommt – und dabei Netzwerke stärken, die über die einzelnen Programmjahre hinaus Bestand haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt Sebastian Mesecke für die Einladung sowie Maximilian Meyer, Himanshu Rai und dem gesamten Team des Standorts RLG1 für die spannenden Einblicke und die gastfreundliche Bewirtung.